Die Anamnese ist die Erhebung der Krankengeschichte im Gespräch. Dazu gehören aktuelle Beschwerden, frühere Erkrankungen und weitere Angaben, die für Untersuchung oder Behandlung wichtig sein können.
Eigene Beobachtungen sind wertvoll
Wann haben Beschwerden begonnen, was verändert sie und welche Medikamente werden genommen? Solche Informationen helfen, die Situation einzuordnen. Die Anamnese ist ein Teil der Abklärung und noch keine Diagnose.
Das Gespräch vorbereiten
Ein aktueller Medikamentenplan und kurze Notizen zu Veränderungen können hilfreich sein. Angehörige ergänzen Beobachtungen nach Absprache, ohne die Sicht der betroffenen Person zu ersetzen. Besonders bei Gedächtnis- oder Sprachproblemen sollte genügend Zeit für verständliche Fragen und Antworten eingeplant werden.