Antidementiva sind Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Demenzerkrankungen, insbesondere der Alzheimer-Krankheit. Je nach Wirkstoff und Krankheitsstadium können sie Symptome beeinflussen oder das Fortschreiten verlangsamen. Sie heilen die Erkrankung nicht. Die Wirkung und die Eignung unterscheiden sich; eine allgemeine Verzögerung um etwa ein Jahr lässt sich nicht zusagen. Für bestimmte Menschen mit früher Alzheimer-Krankheit stehen auch Antikörpertherapien unter besonderen Zulassungs- und Behandlungsvoraussetzungen zur Verfügung. Auswahl und Überwachung der Behandlung gehören in ärztliche Hand.
Quellen: S3-Leitlinie Demenzen und Gemeinsamer Bundesausschuss; siehe weiterführende Links.